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Rollstuhlbasketball

 

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Zwei Mannschaften à fünf Spieler kämpfen darum, eine Lederkugel in den 3,05 Meter hoch hängenden Korb des Gegners zu versenken. Der einzige Unterschied zum Fußgängerbasketball ist, dass alle Spieler sitzen. Alle, auch die „Fußgänger“, wie die Nichtbehinderten genannt werden.

Damit Spieler mit unterschiedlichem Behinderungsgrad zusammen spielen können, gibt es ein Punktesystem: Je höher die Behinderung ist, desto niedriger ist die Bepunktung. Fußgänger werden mit der Maximalpunktzahl von 4,5 Punkten belegt. Auf dem Spielfeld dürfen die fünf aktiven Spieler einer Mannschaft zusammen nicht mehr als 14 Punkte besitzen.

Zur Förderung der Frauen beim Einsatz in Männermannschaften wurde die Bonusregelung insofern geändert, dass der betreffenden Mannschaft für jede auf dem Spielfeld befindliche Spielerin ein Bonus von 1,5 Punkten gewährt wird.
Gespielt wird, bis auf wenige Ausnahmen, nach den Regeln wie im Fußgängerbereich. Grundsätzlich kann man sich als Ballbesitzer, genau wie im Fußgängerbasketball, nur durch dribbeln fortbewegen. Das heißt im Rollstuhlbasketball, dass der Spieler den Ball nach spätestens jedem zweiten andrehen der Räder mindestens einmal dribbeln muss. Um mit beiden Händen gleichzeitig arbeiten zu können, wird der Ball zwischen jedem Dribbling in den Schoß gelegt.

Noch schwieriger wird es, wenn man zusätzlich noch von einem oder mehreren Gegner bedrängt wird. Gegenseitiges Freiblocken und Wurfschirm stellen ist beim Rollstuhlbasketball das A und O. Dann ist Teamarbeit angesagt, die sich natürlich nicht nur auf das Basketballfeld beschränkt.

 

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